“Neeeee”
“Was nee?”
“Fuffzich Euro kann ick nich wechseln.”
Den Dialog von der Ausweiskontrolle kann ich schlecht aufschreiben… Dialog ist schon falsch – ich habe einen Monolog geführt, in dem ich Guten Tag gewünscht und Auf Wiedersehen gesagt habe. Aber spätestens beim Busfahrer wusste ich: Du bist wieder in Berlin.
Ich habe mich schon an die Schweizer Verhältnisse gewöhnt und vollkommen vergessen, wie überrascht ich anfangs war, dass man hier auch Zeitungen mit einem Hunderter bezahlen kann (was übrigens nichts über die Zeitungspreise aussagen soll, sondern über die Deinstleistungsbereitschaft der Händler).
Drei Tage Regen (s. Foto im letzten Beitrag) und – bis auf einen sehr hilfsbereiten Verkäufer bei Saturn!!! – unfreundliche Menschen in der √É‚Äìffentlichkeit. Wenn nicht Familie und Freunde da wären – und insofern waren die drei Tage ein Genuss! – ich würde vorerst keinen Fuss mehr in diese Stadt setzen.
SCHEISSE!
Ich hatte so gehofft, etwas zu finden, das mir den Rückflug in die Schweiz ein bisschen erschweren würde. Ich werde immer mehr zum Obermeckerer über Deutschland.
Allerdings habe ich neulich meinem Chef vom Herbst in Dahlem vorgeschwärmt. Da hatte ich aber auch keine Menschen im Kopf… nur “nüscht wie Jejend”.
SK
