Archiv für Januar 2008

“Neeeee”

“Was nee?”

“Fuffzich Euro kann ick nich wechseln.”

Den Dialog von der Ausweiskontrolle kann ich schlecht aufschreiben… Dialog ist schon falsch – ich habe einen Monolog geführt, in dem ich Guten Tag gewünscht und Auf Wiedersehen gesagt habe. Aber spätestens beim Busfahrer wusste ich: Du bist wieder in Berlin.

Ich habe mich schon an die Schweizer Verhältnisse gewöhnt und vollkommen vergessen, wie überrascht ich anfangs war, dass man hier auch Zeitungen mit einem Hunderter bezahlen kann (was übrigens nichts über die Zeitungspreise aussagen soll, sondern über die Deinstleistungsbereitschaft der Händler).

Drei Tage Regen (s. Foto im letzten Beitrag) und – bis auf einen sehr hilfsbereiten Verkäufer bei Saturn!!! – unfreundliche Menschen in der √É‚Äìffentlichkeit. Wenn nicht Familie und Freunde da wären – und insofern waren die drei Tage ein Genuss! – ich würde vorerst keinen Fuss mehr in diese Stadt setzen.

SCHEISSE!

HerbstIch hatte so gehofft, etwas zu finden, das mir den Rückflug in die Schweiz ein bisschen erschweren würde. Ich werde immer mehr zum Obermeckerer über Deutschland.

Allerdings habe ich neulich meinem Chef vom Herbst in Dahlem vorgeschwärmt. Da hatte ich aber auch keine Menschen im Kopf… nur “nüscht wie Jejend”.

SK

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Rückflug von BerlinNa, woran denkt Ihr? Klar Flugzeug oder Bahn… und es stimmt. Erst hatte mein Zug 10 Minuten Verspätung. Ernsthafte Sorgen habe ich mir nicht gemacht, denn wenn man sich auf etwas verlassen kann, dann auf die Verspätung des geplanten Fluges. Beim CheckIn wurde ich noch zu Gate 46 geschickt, die Anzeige-Tafeln zeigten schon Gate 57 an. Da war mir schon klar, dass ich Zeit haben und die ewig lange Schlange an der Sicherheitskontrolle kein Problem darstellen würde. Bei Gate 57 angekommen schnappte ich mir eine Zeitung. Nach zwanzig Minuten kam die Aufforderung, zu Gate 52 zu wechseln.
Nachdem ich die Zeitung durchgelesen hatte, machte ich mich auf den Weg zu einem so beworbenen Public Hotspot. Natürlich ist er kostenpflichtig…

“Sorry Leute, aber bei den Preisen speichere ich diesen Eintrag lieber und veröffentliche ihn später!”

Diese Geldschneiderei bei Datenzugängen wird inzwischen fast so nervig wie die Klagen der Musikindustrie.
Jetzt muss ich einsteigen – eine Stunde und zwanzig Minuten verspätet.

Gruss
SK

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Technik

“Und, war es nicht hart, aus einer Großstadt wie Berlin nach Untervaz zu ziehen?” “Woher kommt Ihr? Aus Berlin?!? Und jetzt nach Untervaz?!”

Was soll ich sagen? Claudia und Charlotte vermissen Berlin. Das belastet mich natürlich. Mich bekommen z.Zt. keine zehn Pferde nach Deutschland zurück. Der Quatsch, den die Politik da gerade verzapft, ist aus dem Ausland noch mit einem lachenden Auge zu betrachten. Ich sage nur: Subventionsabzocke. Herr Seehofer schmeisst sein Nokia- Handy weg :D Aber solange ich kein großer Unternehmer bin, lohnt sich Deutschland einfach nicht. Dem Bürger wird an allen Ecken und Enden das Geld aus der Tasche gezogen, die Lobbyisten machen mit der Politik was sie wollen, und auch sonst ist die Lebensqualität weit unter dem Möglichen.

Was sollte ich vermissen? Berlins großartige Wintersportangebote? ;-) Die Schicki-Micki- Bars? Das aussergewöhnliche kulturelle Angebot (als Familienvater…)?

Unseren Kindern haben wir zu Weihnachten Ski- Kurse geschenkt. Keine 30 Minuten Fahrt mit dem Auto und wir sind im schönsten Schnee. Nicht nur das – wir können heute hier, morgen da hin; ein paar der bekanntesten Ski- Gebiete der Welt liegen vor unserer Haustür.

Die Luft, das Wasser, die gesamte Lebensmittelqualität ist so viel höher, unsere Kinder wachsen hier gesund auf – fern von Verkehrslärm, Großstadt- Dreck, Drogentoten. Hier gibt es einen kleinen Rest von heiler Welt. Am Wochenende waren wir im Technorama, einem Technik- Museum. Flugzeugmuseum, Naturmuseum, Kino, gute Restaurants, Eisbahnen, Schwimmbäder, Zoos, bis auf ein Opernhaus ist alles da. Und auch das ist erreichbar. Bergwandern, Klettern, Mountainbiking, Gleitschirmfliegen, Windsurfen, Segeln, Golf, Tennis – alles in unmittelbarer Nähe.

√É≈ìber mein berufliches Glück habe ich mich ja schon umfassend ausgelassen – alles ist toll. Wenn doch nur meine Familie hier glücklich wäre.

Wie wird sich das lösen? Ich bin gespannt!

Gruss
SK

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goldener Winterhmmmm, wie sieht das jetzt aus? Was passiert mit dem Bild?

So ist es schön – leider geht es nicht mit Safari. Ich muss zum Bloggen einen anderen Browser verwenden (oder habe ich etwas geblockt?) ;-)

Egal, so kommen die Bilder ganz gut rüber, und ich muss mich nicht mit Moveable Type herumärgern. Daran habe ich die ganze Nacht geschraubt, mit dem erfolg, dass ich es heute morgen endgültig gelöscht habe. Ich muss nur noch die Datenbank wieder entfernen…

Gruss

Sven

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Korn im HerbstIch hatte die letzten vier Stunden damit verbracht, ein neues Blog- System zu installieren… aber das taugte nichts. Viel zu schwerfällig! Was aber schön gelöst war: der Einbau von Bildern in den Text. Hier erscheint es wie ein übergrosser Buchstabe mitten drin… nicht schön. Bei dem anderen System war es schön vom Text umflossen. Hm, naja, kommt Zeit, kommt Rat. Jetzt ist es mir zu spät – ich kann kaum noch die Augen offen halten.

Liebe Grüsse
Sven

P.S.: gelöst ;-)

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  • Unsicherheit vor den Wahlen in Georgien
  • Die Unruhen in Kenya breiten sich aus>
  • Wahl in Pakistan wird verschoben

In der Mikrowelle läuft der Kaffee über, beim Frühstück kann ich nichtmal mein Frühstücksei in Ruhe löffeln, und hier habe ich für diesen Satz ca. 10 Minuten gebraucht√¢‚Ǩ¬¶Die Sonne scheint, auf den Bergen liegt bester Schnee, und morgen gehen die Ski- Kurse der Kinder los:

Alles wird gut :-)

Natürlich hat sich mit dem Jahreswechsel nichts verändert √¢‚Ǩ‚Äú wenn ich ins Büro komme, wird sich auf meinem Schreibtisch das Chaos türmen, da zum Jahresabschluss Informationen schneller hereinkamen, als sie verarbeitet werden konnten. Aber dank Eisenhower wird sich das Bild bis Ende des Monats aufgeklart haben (reine Notwehr).

Faszinierend: Ich habe herausgefunden, was mir das “√É≈ìberleben” (um im Metier des Herrn Eisenhower zu bleiben) in der Familie so schwer macht: Ich kann neben jemandem sitzen, der in eine Tätigkeit vertieft ist, ohne ihn zu stören. Er muss keine Tür zu machen, um “alleine” zu sein. Tatsächlich kann ich denjenigen neben mir völlig alleine lassen. Meine Kinder dagegen platzen mit allem herein und finden immer einen Weg, den dichtesten Mantel zu zerreissen. Ich muss anscheinend tatsächlich in einem Zimmer verschwinden und eine Tür hinter mir schließen, um einen Moment für mich zu haben.

Familienmanagement ist heutzutage echt schwierig. Und jetzt will ich keine Frau hören, die sagt: “Da könnt Ihr mal sehen!” Sonst mache ich zu dem Thema auch noch ein Blog auf ;-) .

Gruss
Sven

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